Bereits im Vorjahr hatten die Kinder Besuch von Herrn DI Mag. Dr. Himmelsbach, MA. Er ist Mathematiker, Physiker, Pädagoge und Wissenschaftler an der Johannes Kepler Universität Linz. Obwohl er wirklich sehr viel zu tun hat, ließ er es sich nicht nehmen, uns wieder zu besuchen, um für die Kinder einen spannenden Vortrag zu halten. Dieses Mal erzählte er, wie es vor 40 Jahren am 26.04.1986 in Tschernobyl zu einer nuklearen Katastrophe kommen konnte. Anhand der chronologischen Abfolge dieses schrecklichen Unfalls erhielten die Kinder Einblick in die Funktionsweise eines Atomkraftwerks und die elementaren Vorgänge, die es braucht, um aus der Kernspaltung Wärmeenergie zu gewinnen.
Tschernobyl ist ein gutes Beispiel, wie sich menschliches Versagen zu einer riesigen Katastrophe auswachsen kann, die auch noch nach Jahrhunderten problematisch bleiben wird.
Die Drittklässler/innen haben sich in jeweils zwei Stunden einer recht komplexen Thematik auf sehr spannende und kurzweilige Art und Weise angenähert. Sie freuen sich schon, wenn der sympathische Wissenschaftler sie auch im kommenden Schuljahr wieder besuchen wird.
Diese Workshops werden von Physiklehrerin Doris Gruber organisiert. Es geht dabei vor allem auch darum, die Kinder für Wissenschaft zu interessieren und Berührungsängste abzubauen. Herzlichen Dank an Herrn Dr. Himmelsbach und Frau Gruber für diese Initiative!